Es steht nun fest, ich kehre morgen wieder in meine Heimat zurück. Spanien war wohl die schlechteste Wahl ever! Ich hab mich noch nie in einem Land so schlecht gefühlt wie in Spanien.
Holland war super, da kann ich mich nicht beschweren. Brasilien ist trotz vieler Gegensätze ein super schönes Land und fühl mich auch da sowieso als Halbbrasilianerin ziemlich wohl.
Aber Spanien? Was ist bitte hier schief gelaufen?
Die Rezension in Spanien ist absolut spurbar und das in jeder Ecke und Faser. Ich hab mich seit dem zweiten Tag nicht wohl gefühlt. Das Hotel war ein Alptraum mit undichtem Fenster und einer angeblichen funktionierender Heizung, von der ich die ganze Nacht nichts gespürt habe. Auch mein Zimmer ist kein Zuckerschlecken. Das System hier mit dem Heizen hab ich nicht verstanden und irgendwie wird im laufe des Tages ca. 3 Stunden geheizt... das schlimme ist ja, die Häuser sehen ja überall gleich aus. Copy and Paste!
Das Sahnehäubchen auf der Torten ist naturlich die Uni. Seit Dienstag antwortet sie auf keine Mails von mir, obwohl ich zwei Wochen vor meiner Abreise noch Kontakt zu ihnen hatte. Und seit Dienstag haben die Schnupperkurse begonnen ... In der Uni selbst kam ich auch beim zweiten Versuch nicht durch die Sicherheitskontrolle. Was soll das bitte?
Warum soll ich diesem Land eine Chance geben, wenn die Uni nun meint, sie will mich nicht haben?
Alles in einem, es ist alles scheiße. Ich hab das Land ausgewählt, weil ich die Sprache zu 70% kann, ich jeden verstehe und mein spanisch verbessern wollte. Ich wollte schöne Tage verbringen und was erleben.
Auch als Frau wird man überall angebaggert. Ich persönlich finde es sogar deutlich schlimmer als in Deutschland. Somit fühl ich mich nur gefangen ...
Und mein Heimweh wird damit nur verstärkt!
Was jetzt aus diesem Pflicht-Semester(falls das überhaubt Pflicht oder freiwillig sein sollte ...) wird, kläre ich wieder in Bremen. Ich werde aufjedenfall meine restlichen Fächer machen und könnte ganz ehrlich auf ein Auslandssemester verzichten. Einerseits bin ich froh, dass ich mich doch nicht noch extra verschulden muss. Und Froh, dass ich zu geliebten Menschein heimkehre, zu meinen alten Job, zu meinem gefestigtem Leben, wo ich alles hatte und habe.
Meine Selbständigkeit wird nicht erst erzeugt, dass ich im Ausland war. Ich habe es schon und mein Selbstbewusstsein ist meine Sache, die ich selbst angehe wie es mir passt!
Das wichtigste ist erstmal meine Katze, die voll auf depri macht. Sie leidet extrem unter meiner Abwesenheit. Frisst kaum und soll sehr Aggressiv sein. Damit ihr es so versteht: ich bin der Mittelpunkt ihres Universums! Und das bei einer Katze ist echt unfassbar und schön! Deswegen gibt am Samstag ein Tierarztbesuch, um ihren Appetit anzuregen. Sie ist schon über 10 Jahre und ich möchte sie gerne weiter in meinen Leben haben.
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Donnerstag, Januar 10, 2013
Dienstag, Januar 08, 2013
Auslandssemester Spanien
Seit einigen Tagen bin ich in Madrid und kann nur sagen, dass momentan alles schief läuft, was nur schief laufen kann!
Gepaart mit meiner Heimweh und Sehnsucht nach meiner Heimat .... bin ich wirklich jetzt am überlegen, bzw steht meine Heimreise fest!
Mein Zimmer ist undicht. Ich liege direkt unter einem Fenster und merke nur den kalten Luftzug und liege auch noch unter 3 Bettdecken! So hab ichs mir garantiert nicht gedacht! Die Heizung läuft max. 2 Stunden am Tag
Am schlimmsten ist ja nur, dass ich nichts von der Uni bekommen habe und per Email kein weiteren Kontakt mehr herstellen kann. Auch der Besuch bei der Uni ist gescheitert, da man nur mit Termin oder Asuweis reinkommt .... danke Spanien!
Gepaart mit meiner Heimweh und Sehnsucht nach meiner Heimat .... bin ich wirklich jetzt am überlegen, bzw steht meine Heimreise fest!
Mein Zimmer ist undicht. Ich liege direkt unter einem Fenster und merke nur den kalten Luftzug und liege auch noch unter 3 Bettdecken! So hab ichs mir garantiert nicht gedacht! Die Heizung läuft max. 2 Stunden am Tag
Am schlimmsten ist ja nur, dass ich nichts von der Uni bekommen habe und per Email kein weiteren Kontakt mehr herstellen kann. Auch der Besuch bei der Uni ist gescheitert, da man nur mit Termin oder Asuweis reinkommt .... danke Spanien!
Donnerstag, Dezember 20, 2012
Checkliste: Wohnungssuche in Madrid - Done!
Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, ich beginne in ca. 2 Wochen mein Auslandssemester in Spanien. Somit habe ich mich in letzter Zeit hauptsächlich mich mit der Wohnungssuche beschäftigt. Und neben dem Kellnern und der suche, hatte ich auch keine Zeit mehr fürs Bloggen.
Die Wohnungssuche in Madrid gestaltet sich nicht als einfach. Jedoch sollte man in erster Linie der Sprache mächtig sein (kein Problem für mich), denn wie auch die Brasilianer sind die Spanier nicht gerade die Typen, die gerne Englisch sprechen wollen.
In erster Linie sollte man sich eine möblierte Wohnung/Zimmer suchen. Wer viel Glück hat, könnte sich eine 1-Zimmer-Wohnung besorgen, die auch noch gut günstig ist.
Ich hab mich für eine WG entschieden, da es momentan günstiger ist. Der Preis für ein Zimmer liegt bei 150€ - 400€ aufwärts.
Was man ebenfalls beachten sollte, sind die Nebenkosten und Kautionen. Ich selbst war jetzt nicht unbedingt scharf Kautionen zu zahlen, die entweder den gleichen Mietpreis haben oder sogar das doppelte davon sind. Was mir auch lieber war, dass die Nebenkosten mitenthalten sind. Denn bei einigen Anzeigen könnte man wegen den extra Kosten leicht verwirrt werden.
Beispiel:
Nerven aus Stahl sollte man auch unbedingt haben. Denn nicht jeder wird dir "sofort" antworten oder du erhältst eben keine. Ob das nun die spanische Mentalität ist, wird sich noch rausstellen.
Denn in erster Linie werden Spanier gesucht und das Zimmer wird sofort vermietet!
Mit meiner Vermieterin/Mitbewohnerin war das auch so eine Sache ... ich habe 5 Tage warten müssen, bis ich eine 100% zusage bekommen habe. Währendessen hatte sie ihre Anzeige nochmal reingestellt und ich dachte schon, sie würde mich nicht mögen (sie wußte ja dank FB wie ich aussehe und den restlichen Infos). Ein Telefonversuch ist ebenfalls bitterlich gescheitert, denn ich habe es tatsächlich geschafft, dass Spanische Militär anzurufen! ... das war ja so was von peinlich
Aber ich habe mein Zimmer! Es ist kein Loch, kein Gefängniszimmer, es ist ordentlich und modern möbliert, hat eine vernünftige Heizungsgröße und ein vernünftigen Kleiderschrank!
Zwar habe ich kein Zimmer im Vorort von Madrid, also in Móstoles, aber das hatte ich schon geahnt, dass es nicht ganz klappen wird.
Wohnen werde ich im Stadtteile Aluche. In der nähe sind die U-Bahnstation und Bushaltestellen. Zum Stadtzentrum ist es nicht weit. Im Prinzip bin ich genau so lange unterwegs dort wie hier in Bremen, wenn ich zur Uni oder in die Innenstadt will
Ein kleine Ansicht zu meinem Zimmer konnte ich bekommen, dank der Anzeige. Was auch noch neben meinem Zimmer nutzen kann, ist halt wie bei einer WG: Wohnzimmer, Küche und Bad.
Meine neue Mitbewohnerin hat schon mit mir telefoniert, wir haben uns schon bei Whatsapp gefunden und sie macht dann bis zum 4./5. Januar die Wohnung sauber. Find ich süß ^^
Nun, das nächste auf meiner Checkliste ist die Buchung des Fluges! Wird wohl erst nach Weihnachten stattfinden, dann geht die große, weite Reise für mich. Das erstemal so lange von zuhause weg und mit 27 Jahren sollte es eigentlich nicht all so schwer werden (wegen Heimweh und so) ...
Die Wohnungssuche in Madrid gestaltet sich nicht als einfach. Jedoch sollte man in erster Linie der Sprache mächtig sein (kein Problem für mich), denn wie auch die Brasilianer sind die Spanier nicht gerade die Typen, die gerne Englisch sprechen wollen.
In erster Linie sollte man sich eine möblierte Wohnung/Zimmer suchen. Wer viel Glück hat, könnte sich eine 1-Zimmer-Wohnung besorgen, die auch noch gut günstig ist.
Ich hab mich für eine WG entschieden, da es momentan günstiger ist. Der Preis für ein Zimmer liegt bei 150€ - 400€ aufwärts.
Was man ebenfalls beachten sollte, sind die Nebenkosten und Kautionen. Ich selbst war jetzt nicht unbedingt scharf Kautionen zu zahlen, die entweder den gleichen Mietpreis haben oder sogar das doppelte davon sind. Was mir auch lieber war, dass die Nebenkosten mitenthalten sind. Denn bei einigen Anzeigen könnte man wegen den extra Kosten leicht verwirrt werden.
Beispiel:
- Jeden Monat Internetkosten
- Alle zwei Monate Wasser + Strom
- Alle 4 Monate Gas/Heizungskosten
- Wird durch alle Mitbewohner geteilt
Nerven aus Stahl sollte man auch unbedingt haben. Denn nicht jeder wird dir "sofort" antworten oder du erhältst eben keine. Ob das nun die spanische Mentalität ist, wird sich noch rausstellen.
Denn in erster Linie werden Spanier gesucht und das Zimmer wird sofort vermietet!
Mit meiner Vermieterin/Mitbewohnerin war das auch so eine Sache ... ich habe 5 Tage warten müssen, bis ich eine 100% zusage bekommen habe. Währendessen hatte sie ihre Anzeige nochmal reingestellt und ich dachte schon, sie würde mich nicht mögen (sie wußte ja dank FB wie ich aussehe und den restlichen Infos). Ein Telefonversuch ist ebenfalls bitterlich gescheitert, denn ich habe es tatsächlich geschafft, dass Spanische Militär anzurufen! ... das war ja so was von peinlich
Aber ich habe mein Zimmer! Es ist kein Loch, kein Gefängniszimmer, es ist ordentlich und modern möbliert, hat eine vernünftige Heizungsgröße und ein vernünftigen Kleiderschrank!
Zwar habe ich kein Zimmer im Vorort von Madrid, also in Móstoles, aber das hatte ich schon geahnt, dass es nicht ganz klappen wird.
Wohnen werde ich im Stadtteile Aluche. In der nähe sind die U-Bahnstation und Bushaltestellen. Zum Stadtzentrum ist es nicht weit. Im Prinzip bin ich genau so lange unterwegs dort wie hier in Bremen, wenn ich zur Uni oder in die Innenstadt will
Ein kleine Ansicht zu meinem Zimmer konnte ich bekommen, dank der Anzeige. Was auch noch neben meinem Zimmer nutzen kann, ist halt wie bei einer WG: Wohnzimmer, Küche und Bad.
Meine neue Mitbewohnerin hat schon mit mir telefoniert, wir haben uns schon bei Whatsapp gefunden und sie macht dann bis zum 4./5. Januar die Wohnung sauber. Find ich süß ^^
Nun, das nächste auf meiner Checkliste ist die Buchung des Fluges! Wird wohl erst nach Weihnachten stattfinden, dann geht die große, weite Reise für mich. Das erstemal so lange von zuhause weg und mit 27 Jahren sollte es eigentlich nicht all so schwer werden (wegen Heimweh und so) ...
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